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Fette

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Schmierfette

Schmierfette verringern die mechanische Reibung zwischen Oberflächen und bieten Schutz vor Verschleiß, Korrosion und äußeren Einflüssen. Eine Fettschmierung kommt immer dann zur Anwendung, wenn aus konstruktiven Gründen eine Ölschmierung nicht in Betracht gezogen werden kann.

Fett wird im Allgemeinen verwendet für:

  • Maschinen, die nur zeitweise laufen oder längere Zeit gelagert werden. Da das Fett an Ort und Stelle bleibt, kann sich sofort ein Schmierfilm bilden.
  • Maschinen oder Maschinenteile, die für häufiges Schmieren nicht leicht zugänglich sind. Hochwertige Fette können relativ unzugängliche Komponenten über längere Zeiträume ohne häufiges Nachfüllen schmieren. Diese Fette werden auch für Elektromotoren und Getrieben verwendet.
  • Maschinen, die unter extremen Bedingungen wie hohen Temperaturen und Drücken, Stoßbelastungen oder langsamer Geschwindigkeit unter starker Belastung arbeiten.

Schmierfette bestehen aus drei Komponenten: Grundöl, Verdickungsmittel und Additive. Sie werden häufig in Wälz- und Gleitlagern und Getrieben eingesetzt. Auch für die Kettenschmierung für Armaturen, Dichtungen und in der Pneumatik werden sie angewendet.

Grundöl

Die Hauptaufgabe des Grundöles ist es, die Reibung zwischen beweglichen Teilen zu vermindern.
Die meisten heute hergestellten Fette verwenden Mineralöl als flüssige Bestandteile. Diese Fette auf Mineralölbasis bieten in den meisten industriellen Anwendungen eine zufriedenstellende Leistung.
Ein synthetisches Grundöl wird für Fette verwendet, die besonders hohen oder besonders niedrigen Temperaturen ausgesetzt werden.

Verdickungsmittel

Das Verdickungsmittel, auch Eindicker oder Verdicker genannt, bestimmt die Struktur des Schmierfettes. Eine häufige Art von Verdickungsmittel, die in Fetten verwendet wird, ist die Metallseife. Eingesetzt werden zum Beispiel Oxide bzw. Hydroxide von Lithium, Natrium, Kalzium, Barium, Aluminium, Zink und Blei. Der Verdicker wirkt wie ein Schwamm, der das Grundöl aufnimmt und bei Druck, Bewegung oder abhängig von der Temperatur wieder abgibt.

Additive

Zusätze, also Additive, können in einem Schmierfett mehrere Rollen spielen. Dazu gehören in erster Linie die Verbesserung der vorhandenen wünschenswerten Eigenschaften, die Unterdrückung der vorhandenen unerwünschten Eigenschaften und die Verleihung neuer Eigenschaften. Häufige Additive sind Oxidations- und Rostschutzmittel, Verschleißschutz und reibungsreduzierende Zusätze.

Kenngrößen

Zu den wichtigsten Kenngrößen von Schmierfetten zählen der Tropfpunkt, die Viskosität, die Lagerfähigkeit und der Fließdruck, um nur einige zu nennen. Der Tropfpunkt ist ein Indikator für die Wärmebeständigkeit von Fett und bezeichnet die Temperatur, bei der ein Fett flüssig genug wird, um zu tropfen. Der Tropfpunkt gibt die obere Temperaturgrenze an, bei der ein Fett seine Struktur beibehält, nicht die maximale Temperatur, bei der ein Fett verwendet werden darf.

Schmierfette von Klüber Lubrication

Das Sortiment von Klüber Lubrication umfasst über 1.500 verschiedene Schmierfette. Dazu zählt auch eine große Auswahl an Hochleistungsschmierfetten. So zum Beispiel Hochtemperatur-, Tieftemperatur-, Hochgeschwindigkeits- oder Schwerlastfette und auch H1-Schmierfette für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie.
Spezialschmierfette zur Schmierung elektrischer Schalter, Kontakte und Sensoren gehören ebenso zur Produktpalette wie Schmierfette für pneumatische Antriebe und solche für Kunststoffteile.
Der Einsatz von Schmierfetten des Traditionsunternehmens mit über 90 Jahren Erfahrung bietet längere Nachschmierintervalle und eine längere Anlagenlebensdauer.

Unser Service für Sie

Unsere Mitarbeiter kennen das große Sortiment von Klüber Lubrication und beraten Sie umfassend bei der Auswahl des geeigneten Schmierfettes. Nutzen Sie unsere telefonische Beratung oder stellen Sie uns Ihre Fragen per E-Mail. Das geschulte Team von der edm GmbH steht Ihnen gern zur Verfügung.